Unsere Projekte

Auswahl: Eltern-Kind-Haus +++ Gesprächsgruppen +++ Musiktherapie +++ Mobile Kinderbibliothek +++ Mutperlen +++ Klinikclowns

Eltern-Kind-Haus – ein Zuhause auf Zeit

In unserem Elternhaus im Dr.-Lorenz-Weg 5 befinden sich fünf Wohneinheiten mit bis zu 14 Übernachtungsmöglichkeiten für die betroffenen Familien. Es ist als ein gemütliches „Zuhause auf Zeit“ für Stunden, Tage oder Wochen konzipiert. Die Appartements sind funktional und freundlich eingerichtet.

Der Satzung unseres Vereins entsprechend stellen wir Eltern bzw. Familien eines krebskranken Kindes diese Unterkünfte zur Verfügung, während ihr Kind stationär behandelt wird. Die Familien können dann hier wohnen, zur Ruhe kommen und vor allen Dingen ganz oft nah bei ihren Kindern sein, denn das Eltern-Kind-Haus befindet sich in der Nähe der Universitäts-Kinder- und Jugendklinik Rostock (10 min Fußweg) und ist auch mit dem öffentlichen Nahverkehr (Karte auf der Seite Kontakt) gut zu erreichen.

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Gesprächsgruppen

vorwiegend im Eltern-Kind-Haus

Wir bieten seit Januar 2015 akut betroffenen Eltern in monatlichen Gesprächsrunden unter dem Namen „Wellenläufer“ und verwaisten Eltern unter dem Namen „Wolkenreiter“ eine zusätzliche Möglichkeit, sich unter professioneller Begleitung auszutauschen.
Neben den individuellen Gesprächsangeboten organisieren wir auch für beide Elterngruppen gemeinsame kulturelle und sportliche Aktivitäten.

Wellenläufer – akut betroffene Eltern

In einem entspannten Rahmen können die Eltern an Krebs erkrankter Kinder über ihre Ängste, Gefühle, Alltagsherausforderungen und über ihre bisher erlebte Zeit auf der Kinderonkologie sprechen.
Wir bieten den Familien bei den monatlichen Treffen verschiedene Vorträge und auch kreative Möglichkeiten an, um miteinander ins Gespräch zu kommen oder sich untereinander besser kennen zu lernen. Gerne geben wir auch Informationen zur späteren Nachsorge an die Familien weiter.
Unsere Elternrunden laden auch zum Innehalten und zum Vorwärtsschauen ein.

Wolkenreiter – Verwaiste Eltern

Auch nach dem Tod eines Kindes sind wir für unsere trauernden Eltern da.
Die Familien können uns jederzeit ansprechen, um Unterstützung für die Verarbeitung des Verlustes ihres verstorbenen Kindes zu finden.
In den monatlichen Treffen finden die verwaisten Eltern mit professionellen Gesprächspartnern genügend Zeit und Raum, um über ihre Trauer zu sprechen.

In jedem Jahr findet am zweiten Sonntag im Dezember das „Weltweite Kerzenleuchten“ statt. An diesem Tag gedenken weltweit Angehörige und Freunde ihrer verstorbenen Kinder, Geschwister, Enkelkinder und Freunde.

Auch geben wir unseren verwaisten Familien im Dezember die Möglichkeit, an einem besonders schönen Abend zusammen zu sein, um ihrer verstorbenen Kinder zu gedenken.

Nächste Termine für unsere Gesprächsgruppen

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Musiktherapie

… im Klinikbereich

Der Schwerpunkt der musiktherapeutischen  Arbeit in der psychosomatischen Begleitung oft schwerwiegender Krankheitsverläufe reicht von Wahrnehmungsübungen (Klangbett, Körpertamburina) über Improvisation auf vielen Instrumenten (Klavier, Percussionsinstrumenten, Gitarre) Gesang und schöpferischem Spiel bis hin zu musikmedizinischer Phonophorese (Arbeit mit Stimmgabeln) und Klangschalentherapie.

Ziel ist einerseits die Förderung der Regulationsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen mittels musikalischer Entspannungstherapie sowie die Erfahrung und Entfaltung größtmöglicher Kreativitätspotentiale.

Frau Wassermann arbeitet seit September 2019 als Musiktherapeutin bei uns. Dieses Projekt wird zusammen mit der Kinderklinik zu je 50 % finanziert und wird sowohl von den kleinen und größeren Patienten als auch von deren Eltern sehr gern angenommen und als besonders positiv empfunden.

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Mobile Kinderbibliothek

… im Klinikbereich

Den Arbeitszweig Mobile Kinderbibliothek haben wir aufgegeben, denn unsere Kinder haben den Umgang mit einem Buch – Sie wissen schon, so ein Ding mit Seiten voller Bilder und / oder Text – etwas verloren, sie nehmen lieber ein elektronisches Gerät zur Hand.

Den ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern, die sich der Bibliothek angenommen hatten, sagen wir nachträglich noch einmal Dank für ihren Einsatz.

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Mutperlen

Unser Verein finanziert u. a. folgendes Projekt im Klinikbereich:

Mutperlen-Kette – das ist die aufgefädelte Krankengeschichte als Belohnung und als Erinnerung.

„Mutperlen“ ist ein bundesweites Projekt der Deutschen Kinderkrebsstiftung und wird in den örtlichen Elterngruppen zugunsten krebskranker Kinder umgesetzt: jede therapeutische Maßnahme und jedes Ereignis während der Therapie auf der kinderonkologischen Station wird mit einer bestimmten Mutperle belohnt, die genau diesen Eingriff symbolisiert und sichtbar macht.

Diese bunt gefädelte Perlenkette begleitet die krebskranken Kinder und Jugendlichen „als roter Faden“ über die gesamte Behandlungszeit. Sie ist wie ein Tagebuch, das am Ende der Behandlung eine eigene Geschichte erzählt.
Die Patenschaft für die zusätzlichen „Rostocker Perlen“ hat eine verwaiste Mutter übernommen. Diese Mutter hat gemeinsam mit ihrem erkrankten Sohn, seiner Schwester und anderen Müttern viele Perlen noch zusätzlich entworfen. Die krebskranken Kinder und Jugendlichen können nun zu den Standard-Perlen auch noch die neuen Perlen für die Entlassung oder für besonderen Mut erhalten.

Am 13. Februar 2018 zeichnete der Sender tv.rostock in unserem Hause ein Interview über das Thema Mutperlen als Filmbeitrag auf.

Bildserie: Anfertigung der Mutperlen und ihre Bedeutung

Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken bzw. antippen

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Klinikclowns

… im Klinikbereich

Klinik-Clowns

Regelmäßig versuchen die vom Verein unterstützten „Rostocker Rotznasen“ Hoffnung und Freude in die Patientenzimmer zu bringen. Wirbeln, Singen, Lachen – so sollen Schmerzen vergessen und Ängste überwunden werden.

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