Kinderkrebshilfe in Rostock

Projekte

Gesprächsgruppen

vorwiegend im Eltern-Kind-Haus

Wir bieten seit Januar 2015 betroffenen Eltern in monatlichen Gesprächsrunden unter dem Namen „Wellenläufer“ und verwaisten Eltern unter dem Namen „Wolkenreiter“ eine zusätzliche Möglichkeit, sich unter professioneller Begleitung auszutauschen.
Neben den individuellen Gesprächsangeboten organisieren wir auch für beide Elterngruppen gemeinsame kulturelle und sportliche Aktivitäten.

Wellenläufer

In einem entspannten Rahmen können die betroffenen Eltern über ihre Ängste, Gefühle, Alltagsherausforderungen und über ihre bisher erlebte Zeit auf der Kinderonkologie sprechen.
Wir bieten den Familien bei den monatlichen Treffen verschiedene Vorträge und auch kreative Möglichkeiten an, um miteinander ins Gespräch zu kommen oder sich untereinander besser kennen zu lernen. Gerne geben wir auch Informationen zur späteren Nachsorge an die Familien weiter.
Unsere Elternrunden laden auch zum Innehalten und zum Vorwärtsschauen ein.

Wolkenreiter - Verwaiste Eltern

Auch nach dem Tod eines Kindes sind wir für unsere trauernden Eltern da.
Die Familien können uns jederzeit ansprechen, um Unterstützung für die Verarbeitung des Verlustes um ihr verstorbenes Kind zu finden.
In den monatlichen Treffen finden die verwaisten Eltern mit professionellen Gesprächspartnern genügend Zeit und Raum, um über ihre Trauer zu sprechen.

In jedem Jahr findet am zweiten Sonntag im Dezember, das „Weltweite Kerzenleuchten“ statt. An diesem Tag gedenken weltweit Angehörige und Freunde ihrer verstorbenen Kinder, Schwestern, Brüder, Enkel und Enkelinnen.

Auch geben wir unseren verwaisten Familien im Dezember die Möglichkeit, an einem besonders schönen Abend zusammen zu sein, um ihrer verstorbenen Kinder zu gedenken.

Musiktherapie

... im Klinikbereich

Jana-Christin Walter ist seit 2008 als Musiktherapeutin auf der Kinderonkologie des Universitätsklinikums Rostock tätig. Dort arbeitet sie einmal in der Woche mit allen Kindern der Station, mit oder ohne Anwesenheit eines Elternteils. Dabei liegt der Schwerpunkt der musiktherapeutischen  Arbeit in der psychosomatischen Begleitung oft schwerwiegender Krankheitsverläufe und reicht von Wahrnehmungsübungen (Klangbett, Körpertamburina) über Improvisation auf vielen Instrumenten (Klavier, Percussionsinstrumenten, Gitarre) Gesang und schöpferischem Spiel bis hin zu musikmedizinischer Phonophorese (Arbeit mit Stimmgabeln) und Klangschalentherapie. 

Ziel ist einerseits die Förderung der Regulationsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen mittels musikalischer Entspannungstherapie sowie die Erfahrung und Entfaltung größtmöglicher Kreativitätspotentiale.

Dieses Angebot wird ausschließlich vom Verein zur Förderung krebskranker Kinder e.V. finanziert und wird sowohl von den kleinen und größeren Patienten als auch von deren Eltern sehr gern angenommen und als besonders positiv empfunden.

Mobile Kinderbibliothek

... im Klinikbereich

Ehrenamtliche Vereinsmitglieder gehen zweimal pro Woche mit einem vollgepackten Bücherwagen über die Stationen von Bett zu Bett - hier schaffen sie Abwechslung und Anregung für die kleinen Patienten.
Auch wird die Bücherausleihe in der "Heinrich-Hoffmanmn-Schule" (Gehlsdorf) einmal wöchentlich angeboten.

 

 

Mutperlen

Unser Verein finanziert u. a. folgendes Projekt im Klinikbereich:

Mutperlen-Kette - das ist die aufgefädelte Krankengeschichte als Belohnung und als Erinnerung.
"Mutperlen" ist ein bundesweites Projekt der Deutschen Kinderkrebsstiftung und wird in den örtlichen Elterngruppen zugunsten krebskranker Kinder umgesetzt: jede therapeutische Maßnahme und jedes Ereignis während der Therapie auf der kinderonkologischen Station wird mit einer bestimmten Mutperle belohnt, die genau diesen Eingriff symbolisiert und sichtbar macht.
Diese bunt gefädelte Perlenkette begleitet die krebskranken Kinder und Jugendlichen "als roter Faden" über die gesamte Behandlungszeit. Sie ist wie ein Tagebuch, das am Ende der Behandlung eine eigene Geschichte erzählt.
Die Patenschaft für die zusätzlichen „Rostocker Perlen“ hat eine verwaiste Mutter übernommen. Diese Mutter hat gemeinsam mit ihrem erkrankten Sohn, seiner Schwester und anderen Müttern viele Perlen noch zusätzlich entworfen. Die krebskranken Kinder und Jugendlichen können nun zu den Standard-Perlen auch noch die neuen Perlen für die Entlassung oder für besonderen Mut erhalten.

Galerie

Klinikclowns

... im Klinikbereich

Mindestens einmal im Monat versuchen die vom Verein unterstützten "Rostocker Rotznasen" Hoffnung und Freude in die Patientenzimmer zu bringen. Wirbeln, Singen, Lachen - so sollen Schmerzen vergessen und Ängste überwunden werden.